Borreliose

Was ist Borreliose

Die Borreliose ist eine der häufigsten durch Zecken übertragenen Krankheiten bei einem Hund. Sie ist auch als Lyme-Borreliose oder Lyme-Krankheit bekannt. Übertragen wird sie durch den Biss des gemeinen Holzbocks. Es gibt verschiedene Unterarten von Borreliose und gegen 3 dieser Unterarten ist ein Impfschutz beim Hund möglich.

Übertragungsweg

Der Biss des gemeinen Holzbocks überträgt die spiralförmigen Borreliose-Bakterien in das Blut des Hundes. Diese Bakterien sitzen im Darm der Zecke, durch das einströmende Blut durchdringen sie die Darmwand und gelangen in die Speicheldrüse. So werden sie dann an den Hund weitergegeben. Dieser ganze Prozess dauert allerdings ca. 16 – 24 Stunden.

Symptome/Diagnose

Die Symptome von Borreliose sind unspezifisch und treten oftmals erst Monate nach einem Stich auf. Der Hund bekommt Fieber, wirkt apathisch und appetitlos. Die Symptome können schleichend sein, aber auch wiederkehrend. Bei dem Hund fehlt leider meist die typische, beim Menschen auftretende Wanderröte, oder sie wird durch das Fell verdeckt. Aus diesen Gründen wird die Erkrankung meist erst spät entdeckt. Bei einem zweiten Krankheitsschub, sind auch die Gelenke betroffen. Dies äußert sich in Lähmungserscheinungen. Auch die Fieberschübe, die Appetitlosigkeit und Apathie aus dem ersten Krankheitsschub, können sich erneut bemerkbar machen.

Mittlerweile gibt es einen Schnelltest beim Arzt, um Borreliose Erreger nachzuweisen.

Behandlung

Wird Borreliose nachgewiesen, so erhält der Hund in der Regel über 4 Wochen ein geeignetes Antibiotikum. Sollte die Erkrankung zu weit fortgeschritten sein oder schleichend verlaufen, kann eine Behandlung nicht anschlagen oder auch Spätschäden und chronische Erkrankungen können auftreten.

Zur Vorbeugung gibt es eine Impfung gegen Borreliose, genauer gesagt gegen 3 Unterarten. Ob diese für den eigenen Hund in Frage kommt, kann der Tierarzt des Vertrauens feststellen. Auch zeigt sich wieder, wie wichtig ein ausreichender Zeckenschutz ist. Es stehen viele verschiedene Mittel zur Wahl. Hauptaugenmerk sollte auf Mittel mit repellierender Wirkung gelegt werden, diese verhindern, dass die Zecke überhaupt erst zubeißt.