Dirofilariose

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Was ist Dilofilariose

Die Dilofilariose ist eine parasitäre Erkrankung des Hundes, hervorgerufen durch den Herzwurm (Dilofilaria immitis). Sie wird auch Herzwurmerkrankung genannt. Der Erreger befindet und entwickelt sich in einer Mücke und wird durch den Stich, als Larve in den Hund übertragen. Nach 5 bis 6 Monaten sind die Larven zu ca. 1mm dicken und 20 bis 30 cm langen Herzwürmern geworden und können bis zu 3 Jahre im Blutkreislauf zirkulieren. Dies verursacht massive Schädigungen der Gefäßwände.

Übertragungsweg

Durch einen Mückenstich einer, von dem Herzwurm als Wirt genutzten Mücke, werden die Larven in den Hund übertragen. Dort entwickeln sich innerhalb von 2 Monaten die Larven in der Unterhaut und wandern dann über die Muskulatur in die Blutgefäße. Nach wiederum 3 bis 4 Monaten, sind aus den Larven ausgewachsene Herzwürmer geworden. Diese siedeln sich bevorzugt in den herznahen Abschnitten und im rechten Herzen an. Circa 6 Monate nach Ansteckung, zeigen sich erste Anzeichen.

Symptome/Diagnose

Je nach Anzahl der Herzwürmer, können Hunde auch völlig beschwerdefrei sein. Erste Anzeichen zeigen sich 6 Monate nach Ansteckung. Diese können sein allgemeine Schwäche, Kurzatmigkeit, Husten und Gewichtsverlust. Das Herz und die Lunge können Funktionsstörungen aufweisen, mit der Bildung von Ödemen. Leber und Nieren können geschädigt werden und eine Anämie kann sich zeigen. Wenn der Befall zu groß ist, kann es sogar zu einem Verschluss der großen Herzvene kommen.

Der Tierarzt hat verschiedene Möglichkeiten auf Dilofilariose zu testen, zum Beispiel eine Blutuntersuchung, aber auch ein Röntgenbild des Brustkorbs. Blutuntersuchungen zeigen allerdings auch erst ca. 6 Monaten nach der Infektion ein aussagekräftiges Ergebnis.

Behandlung

Je nach Stadium, wird eine medikamentöse Therapie durchgeführt. Dafür stehen verschiedene Wurmmittel zur Auswahl. In manchen Fällen werden die Herzwürmer auch operativ entfernt. Bei der medikamentösen Therapie muss dringend auf Ruhe geachtet werden. Durch das Absterben der Würmer, kann es zu einer Lungenembolie kommen, oder auch anderweitig Gefäße verstopft werden. Auch muss durch das Absterben der Herzwürmer, eventuell mit einer allergischen Reaktion gerechnet werden. Dafür stehen ebenfalls Medikamente, wie Antihistaminika, zur Auswahl.

Zur Vorbeugung, gibt es verschiedene Mittel als Prophylaxe, unter anderem auch Tabletten, Halsbänder und Spot-Ons.