Leishmaniose

Home / Mittelmeerkrankheiten / Leishmaniose

Was ist Leishmaniose?

Leishmaniose ist eine, durch die Sand- oder Schmetterlingsmücke übertragene, parasitäre Infektionserkrankung. Hund wie Mensch, können durch den Stich an Leishmaniose erkranken. Diese Erkrankung ist chronisch, nicht heilbar und endet unbehandelt tödlich. Behandelt ist Leishmaniose jedoch alles andere als ein Todesurteil.

Übertragungsweg

Die Übertragung erfolgt durch den Stich einer Sandmücke oder Schmetterlingsmücke. Die Inkubationszeit beträgt frühestens einen Monat bis maximal sieben Jahre. Die Leishmanien verteilen sich unter der Haut, über die Blutbahn in weitere Organe wie Milz, Nieren und in das Knochenmark.

Symptome/Diagnose

Die Symptome variieren stark. Einige Hunde zeigen überhaupt gar keine Symptome, andere wiederum erkranken schwer. Die Symptome reichen von Durchfall, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, blutigem Kot, geschwollenen Lymphknoten, Nasenbluten und Augenerkrankungen, bis hin zu Haut- und Fellveränderungen, offene und schlecht heilende Hautwunden, Haarausfall und Hautauschlägen, Hautveränderungen an den Ohrenrändern, Nasenspiegel und Brillenbildung.

Mittels Bluttest lässt sich feststellen, ob es sich um Leishmaniose handelt. Dieser sollte zusammen mit einer Eiweißelektropherese und einem großen Blutbild erfolgen.

Behandlung

Die Therapie ist individuell. Alluporinol ist oft Mittel der Wahl, aber auch andere Medikamente stehen zur Verfügung. Begleitend gibt es auch homöopathische Mittel, um das Immunsystem zu unterstützen. Die Behandlung erfolgt in der Regel dauerhaft. Je nach Titer ist auch eine Intervallbehandlung möglich.

Ein Hund kann auch mit Leishmaniose ein langes und glückliches Leben führen.