Nelly †

[cmsms_row data_width=”boxed” data_padding_left=”3″ data_padding_right=”3″ data_color=”default” data_bg_position=”top center” data_bg_repeat=”no-repeat” data_bg_attachment=”scroll” data_bg_size=”cover” data_bg_parallax_ratio=”0.5″ data_padding_top=”0″ data_padding_bottom=”50″][cmsms_column data_width=”1/1″][cmsms_heading type=”h1″ font_weight=”normal” font_style=”normal” text_align=”left” margin_top=”0″ margin_bottom=”20″ animation_delay=”0″]† Die Rettung kam einfach viel zu spät.. – R.I.P. Nelly †[/cmsms_heading][/cmsms_column][/cmsms_row][cmsms_row data_padding_bottom=”50″ data_padding_top=”0″ data_bg_parallax_ratio=”0.5″ data_bg_size=”cover” data_bg_attachment=”scroll” data_bg_repeat=”no-repeat” data_bg_position=”top center” data_color=”default” data_padding_right=”3″ data_padding_left=”3″ data_width=”boxed”][cmsms_column data_width=”1/1″][cmsms_text animation_delay=”0″]

Nelly so haben wir sie genannt, lief bereits 5 Monate (!) durch die Straßen Mostars. Anstatt Hilfe durch die Ortsansässigen zu erhalten, so wurde uns berichtet, wurde sie immer nur verjagt. Keiner wollte etwas mit ihr zu tun haben. Bis eines Tages ein Anwohner sie entdeckte und sich bei Facebook um Hilfe bat. Dch keiner fühlte sich zuständig!

Erneut vergingen 4 Tage, bevor unsere Belma von Jemanden auf diese Hündin aufmerksam gemacht wurde. Es dauerte keine Stunde bis sie losfuhr, um die kleine zarte Nelly, die 12kg auf die Waage brachte, einzusammeln.

Nelly war so dankbar, dass sie endlich Jemand mal nicht verscheuchte und auch schon ziemlich am Ende ihrer Kräfte. Belma nahm sie direkt mit und fuhr sofort zum Tierarzt, der das kleine schwache Hündchen unmittelbar untersuchte. Viel konnte er an dem Abend nicht unternehmen, da ein operativer Eingriff für sie in diesem Zustand sehr gefährlich gewesen wäre. Sie erhielt die ersten Medikamente und durfte über das Wochenende mit zur Belma, die die Aufgabe erhalten hat, sie aufzupäppeln und am Montag morgen wieder mit ihr vorstellig zu werden.

Nelly kam noch einmal ein bisschen zu Kräften und genoß sichtlich alle Umarmungen und Aufmerksamkeit, die sie in der kurzen Zeit bei unseren Tierschützern erhalten hat.

Und dann kam der Montag. Sie wurde nochmals vom Tierarzt untersucht, doch ihre Blutwerte waren noch nicht so gut, dass er ihr die Operation antun wollte. Jedoch war jede Stunde, die verstrich und bei der die Operation nicht durchgeführt wurde, eine Stunde zu viel im Rennen gegen die Zeit. Es waren einfach schon zu viele Stunden, Tage, Wochen und Monate vergangen, in denen sich die Krebszellen in ihrem jungen und ausgezehrten Körper verteilt hatten.

Doch ein bisschen Hoffnung blieb noch, um als Sieger aus diesem Wettrennen zu gehen. So wurde Nelly am Montag nochmals an die Infusion gelegt und die Operation auf den Dienstag verschoben.

Am Dienstag dann bange Stunden. Die Operation wurde durchgeführt. Sie dauerte lang, viel länger als ursprünglich vorgesehen. Der 3,6kg Tumor wurde entfernt. Doch der Krebs hatte bereits gestreut und der Tierarzt musste viel mehr Gewebe entfernen als ihm lieb war. Und Nelly hielt sich wacker. Nach der Operation kam sie zu sich und alle waren guter Hoffnung. Doch die Nacht ist lang nach so einer Operation.

Und leider gab es dann am Mittwoch morgen nicht wie wir alle erhofft hatten die frohe Nachricht, dass diese arme kleine Seele doch noch ein Happy End erhalten sollte. Nein leider war es die Nachricht, die wir alle bereits geahnt, aber ganz weit weg gestellt hatten. Nelly hatte die Nacht nicht überlebt.

Es waren zu viele Stunden vergangen in denen dieser armen kleinen Hundedame keine Hilfe angeboten wurden. So kamen unsere Bemühungen einfach zu spät.

Auch hier können wir nur sagen, dass sie in den letzten Tagen so viel Liebe erfahren durfte, wie sie vermutlich in ihrem bisherigen Leben kein einziges Mal erhalten hatte. Wären wir doch nur ein paar Stunden, Tage, Wochen oder gar Monate früher zur Hilfe gerufen worden – oder hätte doch einfach Jemand anderes dieser kleinen Hundedame geholfen, wir hätten euch viel lieber diese Geschichte erzählt. Doch das Leben ist oft grausam und hart. Das Leben eines Straßenhundes in Bosnien-Herzegowina und Kroatien ist viel zu hart. Unsere Nelly musste dies leider am eigenen Körper erfahren.

Wir hätten euch lieber geschrieben, dass sie dich kleine Nelly auf dem Weg der Besserung befindet und wir nun Unterstützung benötigen, um die Operationskosten zu begleichen. So können wir euch nur bitten uns bei dem Begleichen der Tierarztkosten zu helfen. R.I.P. kleine Nelly! Wir werden dich nie vergessen!.

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Fähigkeiten

Gepostet am

30. Juli 2020